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Adrian Borland - Last Days Of The Rain Machine review (LIMIT #24)

date: Mar 1, 2001


 

ADRIAN BORLAND
'The Last Days Of The Rain Machine'
CD - Red Sun Records

Die Geschichte ist so alt, wie das Musikgeschäft: Zu Lebzeiten verkannt, setzt sich auch bei Kritkern und Publikum nach seinem tragischen Selbstmord vor gut anderthalb Jahren so langsam die Erkenntnis durch, dass Adrian Borland nicht nur der Frontman einer der bedeutendsten New Wave-Bands war (The Sound - 1980 bis 1987), sondern auch einer der kreativsten und wichtigsten Songwriter seiner Generation. So wird den Kenner von Borlands Werk die Qualität dieses Albums mit Akustik-Demos kaum verwundern und jene, die ihn bislang geflissentlich übersehen haben, werden sich zukünftig schwerer damit tun.

Entstanden sind die Aufnahmen grösstenteils im Garten seines Freundes und White Rose Transmission-Partners Carlo van Putten: "Ich habe das zweite Album ( WRT - "700 Miles Of Desert", 1999 ) fertig, stell' doch mal Dein Tonband an". Die folgende Stunde wird Carlo immer im Gedächtnis bleiben und allen, die sich "The Last Days Of The Rain Machine" anhören, wird es wohl genauso gehen. Jene Aufnahmen bilden dann auch den Kern des Albums, ergänzt durch einige weitere Akustik-Aufnahmen anderer Borland-Songs, die bei ähnlichen Gelegenheiten in Vollersode aufgenommen wurden. Wirklich erstaunlich ist dabei allerdings die enorme Intensität von Borlands Vortrag und die insgesamt hervorragende Qualität der Aufnahmen.

(LIMIT #24)



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